Es war schon immer so: Wer Geschmack hatte, der sagte Judas Priest. Das war die richtige Antwort darauf, welche Heavy-Metal-Band die größte und beste sei. Wehe, da kam einer mit Rainbow, Scorpions oder gar Accept. Zuverlässig ist immer British Steel aus Birmingham. Das war schon zu Zeiten so, als Judas Priest noch Bluesrock gemacht haben, und das ist noch heute so. Während andere würdelos alt werden und auf der Bühne rumhampeln wie nicht recht gescheit, sind Sänger Rob Halford, die Gitarristen Glenn Tipton und K. K. Downing, Ian Hill am Bass und Scott Travis am Schlagzeug mit ihrer Musik, ihrer Fanbase und dem Leben auf Tour fest verwachsen und glaubwürdig wie sonst nur noch einer (Wer es genau wissen will: Lemmy, natürlich!).
Keine Kompromisse, keine stilistischen Mätzchen. Und 2008 wird genau der Hardrock gemacht, der 2008 eben modern, gut und wichtig ist. Ähnliches gilt übrigens im Bereich Thrash-Metal für die Band MEGADETH. Was das nun wieder mit Judas Priest und die beiden miteinander zu tun haben? Nun, um das zu erfahren, muss man am 6. März 2009 in die Hamburger Sporthalle gehen.
Dann stehen die beiden Legenden zusammen auf der Bühne. Und als ob das nicht genug wäre und damit es niemand langweilig wird, treten auch noch TESTAMENT auf. Alle drei Bands haben dieses oder letztes Jahr ein neues Album veröffentlicht , werden aber auch viele Klassiker aus der Tasche ziehen. Ein Abend also, der schnell, hart und laut sein und keine Wünsche offen lassen wird.