




Informationsbroschüre über Be-Inside.de
Jugendliche
Das Medium Internet ist eine tolle Erfindung. Man kann sich die Zeit damit vertreiben, online Freunde treffen, Referate ausarbeiten oder neue Kontakte knüpfen. Dass das Internet einige Gefahren und Risiken mit sich bringt wird häufig nicht beachtet oder unter den Tisch gekehrt. Doch gerade dann, wenn es zu einer Situation kommt, mit der man vorher noch nicht konfrontiert war, gilt es richtig zu handeln. Wir möchten deshalb einen kleinen Leitfaden geben, wie man sich im Internet, aber speziell auf Community-Plattformen wie Be-Inside und natürlich allen anderen Communitys dieser Art richtig verhält und verhalten sollte.
1.) Internet allgemein
Es fängt schon damit an, auf was für Internetseiten du dich bewegst. Meide möglichst Seiten, die dir von vornherein nicht geheuer sind. Unter Umständen kannst du dir Computerviren / Trojaner einfangen und damit Daten auf deinem PC zerstören. Umso schlimmer ist es dann, wenn der PC deinen Eltern gehört. Achte also auf wichtige Hinweise beim Surfen. Zum Beispiel sind dies unzählige Popups oder unseriöse Werbe-Banner, die zum Anklicken animieren. Ebenso solltest du nie Programme oder Dateien von Internetseiten runterladen oder aufrufen, die du nicht kennst oder die unseriös erscheinen. Die Folgeschäden bei einem Virus können immense Kosten verursachen.
2.) Profile & Beiträge im Internet
Beim Anlegen von Profilen im Internet solltest du peinlichst darauf achten, was du von dir preis gibst und was nicht. Heutzutage ist das Internet mehr als nur ein Datenhaufen und einer Suchmaschine namens Google. Das Internet bietet jedem anderen Menschen auf der Welt die Möglichkeit Dinge über dich rauszufinden. Und das über simple Profile im Internet. Einmal von der Suchmaschine Google erfasst, bekommt man diese Einträge nur sehr schwer aus dem Internet wieder heraus. Ebenso ist es heutzutage gängig, dass Bewerber in Firmen erstmal „gegoogelt“ werden, bevor man sie zum Einstellungstest einlädt. Hast du also ein paar Monate vorher was im Internet veröffentlichst, was deinem eventuell späteren Arbeitgeber nicht passt, hast du dir dadurch vielleicht schon den Weg zu deinem Ausbildungsplatz verbaut.
Achte also immer auf folgende Dinge:
• Beiträge in Foren: Sie können viel über dich aussagen - Schreib dort also nichts „Falsches“.
• Bilder in virtuellen Fotoalben: Manche Fotos könnten Jahre später unangenehm sein.
• Namen, Telefonnummern, Adressen: NIE an andere User weitergeben.
• Beleidigungen von Personen (z.B. deinem Chef): Sie können dich deinen Job kosten.
• Pornographie, Rechtsradikalismus, Etc.: Du bist NICHT anonym im Internet!
All diese Sachen sollte man stets unterlassen. Denn solltest du einmal was von dir gegeben haben, was du die Woche darauf bereust, so könnte es sein, dass dieser Beitrag schon längt bei sämtlichen Suchmaschinen gespeichert ist. Und wenn dies der Fall ist, dann kann dieser Beitrag noch Jahre später rekonstruiert werden – selbst wenn die Seite ,auf der du den Beitrag hinterlassen hast, nicht mehr existiert. Es ist also Vorsicht geboten!
3.) Andere User im Internet
So toll das Internet auch ist – es tummeln sich, wie in jeder großen Menschenmasse, schwarze Schafe darunter. Damit du nicht auf diese Leute reinfällst gilt es einige Dinge zu beachten. Es fängt schon bei der ersten Kontaktaufnahme zu anderen Usern an. Viele User, die sich als jemand anderes ausgeben, versuchen erstmal das Vertrauen des potentiellen „Opfers“ zu gewinnen. Traue also niemanden im Internet, auch wenn er den Eindruck macht, dass dieser „nur quatschen“ will. Es könnte sich also hinter jedem Profil ein andere Mensch verbergen, als der für den er sich ausgibt. Solltest du Model-Angebote oder ähnliches bekommen gilt in der Regel erstmal: ACHTUNG! Ebenso Angebote für sexuelle Handlungen. Melde am besten sofort solche Profile und sprich auch mit deinen Eltern über diese Probleme. Gerade die Kommunikation zu deinen Eltern solltest du immer aufrecht erhalten, damit auch diese wissen, was du den ganzen Tag im Internet machst und wo du dich so rumtreibst.



