Warum gehen Männer einkaufen? Sie brauchen etwas, sie wissen was sie wollen, gehen in den Laden und bezahlen. Da Frau ja generell nicht ganz so einfach gestrickt ist, sieht es bei ihr etwas anders aus. Das fängt schon bei den Gründen an. Wir shoppen nicht nur, wenn wir etwas brauchen sondern auch, wenn eine wichtige Party bevorsteht, uns langweilig ist, wir zufällig etwas Geld übrig oder Herzschmerz haben. Klar machen wir uns auch manchmal ein paar Gedanken, was wir denn eventuell brauchen könnten und schreiben dies alles auf einen kleinen Zettelchen der aber, je länger wir in der Shoppinghölle verbringen, immer weniger interessant wird. Sein wir doch mal ehrlich… die Bedürfnisse, die wir beim Shoppen entwickeln sind absurd. Dabei bewahrheitet sich die Theorie, die schon Mario Barth richtig erkannte: Frau übersieht jene Dinge die sie bräuchte oder wenigstens nicht ganz unnütz wären und liebäugelt plötzlich mit Zeugs, von dem sie nicht einmal ahnte, dass sie es will.
Frauen haben einfach dieses besondere Etwas … Den Shopping-Instinkt. Wir wurden mit der Aufgabe des emsigen Anhäufens von schönen Dingen geboren. Wenn uns das Leben und die dazugehörigen Probleme schon so viele Steine in den Weg legen, dann sorgen wir wenigstens dafür, dass wir sie mit eng anliegenden Hosen und gut aussehenden High Heels umgehen. Doch zurück zum Shopping an sich. Da leider unsere einzigen Problemzonen nicht nur die Männer sind, ist die Anprobe meist ein schweißtreibender Akt in enger Kabine. Findet Frau trotz geplanter Shoppingextase nichts, ist sie frustriert. Beim geknickten Schlendern durch die Einkaufspassagen, vorbei an Parfümerien und Schuhläden wird dieser pechschwarze Moment, manchmal doch aufgehellt nur von einem Blitz der Selbsterkenntnis: Ich brauche diese Schuhe! Schuhläden sind wie Oasen. Man kann sich beim anprobieren hinsetzen, entspannen und Schuhe unterstreichen auch keine Speckrollen, wenn man sie eine Nummer zu klein anprobiert.
Frauen haben einfach dieses besondere Etwas … Den Shopping-Instinkt. Wir wurden mit der Aufgabe des emsigen Anhäufens von schönen Dingen geboren. Wenn uns das Leben und die dazugehörigen Probleme schon so viele Steine in den Weg legen, dann sorgen wir wenigstens dafür, dass wir sie mit eng anliegenden Hosen und gut aussehenden High Heels umgehen. Doch zurück zum Shopping an sich. Da leider unsere einzigen Problemzonen nicht nur die Männer sind, ist die Anprobe meist ein schweißtreibender Akt in enger Kabine. Findet Frau trotz geplanter Shoppingextase nichts, ist sie frustriert. Beim geknickten Schlendern durch die Einkaufspassagen, vorbei an Parfümerien und Schuhläden wird dieser pechschwarze Moment, manchmal doch aufgehellt nur von einem Blitz der Selbsterkenntnis: Ich brauche diese Schuhe! Schuhläden sind wie Oasen. Man kann sich beim anprobieren hinsetzen, entspannen und Schuhe unterstreichen auch keine Speckrollen, wenn man sie eine Nummer zu klein anprobiert.
Die eigentliche Schwierigkeit bei der ganzen Angelegenheit ist, wenn sich beide Geschlechter zusammen tun. Teilweise kann es gern gut gehen, doch ist dies meistens nicht der Fall. Mann verlangt nämlich, dass wir an der aktuellen Frühjahrsmode mit Gleichgültigkeit vorbeigehen, außerdem werden die Bemerkungen nach 4 unendlichen Stunden inmitten der Achse des Grauens, der Krisenregion bestehend aus Esprit, Vero Moda und H&M, zunehmend unpassender. Neulich in einer Umkleidekabine nebenan hörte ich wie ein junger Mann neben mir mit seiner Freundin sprach „Nein den BH kannst du nicht tragen, da sehen die Dinger aus als würdest du mich gleich damit erschlagen wollen, wie nach einer verfuschten OP.“ Sie sagte nichts. Rascheln. „Nein nein, Brüste müssen schon leicht seitlich sein. Natürlicher. Da wird ja alles gepresst.“ Stille, Rascheln. „Neee. Deine Brüste neigen ja etwas zum hängen. Hase dieser BH unterstreicht das nur“ Ich hörte wieder rascheln und einen Reißverschluss, danach Schritte von Absätzen. Gefolgt vom Kommentar ihres Freundes „Jetzt bist du wieder zickig!“Meiner Erfahrung nach gibt es immer Differenzen wenn Frau und Mann zusammen shoppen geht. In meinem letzten Urlaub war ich mit zwei Freunden aus meiner alten Schule einkaufen. Ich hatte ein unglaublich süßes Kleid an. Sie bemerkten dies mit einem „Nein. Sieht scheiße aus.“ Ich verließ die H&M Kinderabteilung nicht nur mit meinem weißen Blümchenkleid sondern auch noch mit der passenden Handtasche. Ein anderer Freund kommentierte meinen gut ausgewählten Einkauf mit „Ich hätte gerne eine Tüte voll Schrott – Das macht dann 36, 95€!“ Männer verstehen unser Einkaufsgen einfach nicht. Ich hab mir sagen lassen, dass manche Männer doch gerne und ausgiebig einkaufen. Aber haben diese Männer dann grundsätzlich einen Gendefekt? Es bleibt wohl zu vermuten.







