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PODIUMSDISKUSSION: INTEGRATION MIT LEEREN KASSEN
Veröffentlicht von am 28. April 2010
Im neuen Landtag, der Ende Oktober erstmals zusammen trat, ist Integrationspolitik bisher kaum Thema der Debatten. Vielmehr geht es um das Defizit im Haushalt: Jahr für Jahr soll es um rund 125 Millionen Euro verkleinert werden, bis 2020 soll der Haushalt ausgeglichen sein. So drehen sich die Debatten darum, was man einsparen kann. Soll das letzte Kindergartenjahr gebührenpflichtig gemacht werden? Soll man Hausaufgabenhilfe einschränken? Kann man Sozialarbeit an den Schulen einsparen? Sind alle Projekte nötig, die Jugendliche bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz unterstützen?
Andererseits: Was kostet unzureichende Integration? Die Bertelsmann-Stiftung (www.bertelsmann-stiftung.de) hat 2007 eine Studie veröffentlicht:"Welche gesellschaftlichen Kosten entstehen wenn Integration nicht gelingt?" Das Ergebnis: Die Kosten betragen 11,8 bis 15,6 Milliarden Euro.

Welche Konzepte haben die sechs Fraktionen im Landtag für eine gelungene Integrationspolitik in Schleswig-Holstein?

Welche Veränderungen sind nötig,

-damit alle Kinder vor der Schulzeit in den Kindergarten gehen,
-damit alle Kinder vor der Einschulung gut sprechen können,
-damit alle Schülerinnen und Schüler einen Abschluss machen,
-damit alle Jugendlichen einen Beruf erlernen?

Die Podiumsdiskussion findet am 5.Mai um 19 Uhr im Rathaus Elmshorn statt.
Diskutieren werden:

Astrid Damerow (CDU), Serpil Midyatli (SPD), Gerrit Koch (FDP), Luise Amtsberg (Grüne), Antje Jansen (Die Linke), Silke Hinrichsen (SSW).

Veranstalter ist der Einwandererbund Elmshorn e.V. (www.teb-e.de)




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