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ON TOUR: UNTERWEGS IM BALTIKUM, TEIL 3
Veröffentlicht von am 25. Juli 2010
Nach geräucherten Fisch, Fliegen und Schotterpisten und einer Etappenplanung die nicht gehalten werden kann, geht es weiter, Richtung Riga. Und das in einer Etappe von 150 Kilometern.
21.6.2010 Saldus - Riga, ca. 152 km


Der Morgen beginnt mit schmerzenden Beinen und einem Hotelfrühstück. Der Kaffee lässt sich nur schwer vom Tee unterscheiden (geschmacklich). das Zimmer war im nachhinein ein kleines Highlight. Entweder ist in den Zimmern die Zeit stehen geblieben, oder jemand mit einem Faible für die 70èr Jahre hat hier eingerichtet.
Die Fahrradkette bekommt ihre Ölung, sicherlich nicht die letzte, auch wenn ich meine Kette und das Ritzelpaket schon recht gut "runter gefahren" habe. Ich besorge mir im Supermarkt in der Nähe Getränke und Bananen. Unterwegs kommt noch das eine oder andere Backwerk dazu. Mittlerweile habe ich einen Riecher für Bäckereien ;-).


 
Dieses Jahr bin ich ohne Tachometer unterwegs. Wozu wissen wie schnell ich gerade bin? Die Rechnerei die ich bisher immer angestellt habe (wann ich bei Geschwindigkeit "XY" in Ort/Stadt "Z" bin) ist in der Regel daneben gegangen. 10 Minuten Rad schieben versaut einen in der Regel jede ach so tolle Rechnung. Die grobe Schätzung anhand der Kilometerangabe auf der Karte reicht vollkommen.


Heute merke ich bei Kilometer 100 (ca.) das ich einfach nur absteigen will. Ich zwinge mich jedoch durchzuhalten. Ich stoppe nur für kurze Pausen, oder um mal wieder Regenkleidung an oder auszuziehen. Mit schmerzenden Muskeln und einer Wettermischung aus Schauer und grau rolle ich über einen sechsspurigen "Highway" in Riga rein. Die breite Strasse ist mir nicht geheuer, aber mit der gelben Neonweste die ich über mein Gepäck gezogen habe, fühle ich mich etwas sicherer.
Mein Hostel finde ich recht schnell. Es liegt unweit der großen Markthallen, mitten im Basar Areal. Nun denn...

                                                           Blick aus meinem Zimmerfenster

                                                                         Sweet home ;-)


Stinkend (schweiss) und mit dicken Beinen checke ich mich ein. Wieder eine kleine Zeitreise in die Udssr, zumindest von der Einrichtung des Hostels her. Mir gefällts. In frischer Kleidung und geduscht schaffe ich es noch zum Supermarkt um mein Abendbrot zu kaufen. Später möchte ich noch etwas Musik mit meinen MP3 Player hören. Der entscheidet sich doch mir ein "empty battery" anzuzeigen. Bei allen Batterien die ich einlege dasselbe. Shit! In den nächsten Tagen schenkt er mir immer wieder ein paar Minuten, aber verabschiedet sich immer wieder  recht fix. Erstaunlich: Auf der Rückfahrt funktioniert er ohne Probleme).
Nun gut, ich leiste mir den Gewichtsluxus und habe drei Bücher dabei, die ich nach und nach ablege sobald ich sie ausgelesen habe. Eine gute Alternative:).

22.6-23.6.2010: Riga


Nach einem bis 11 Uhr andauernden Ausschlafen habe ich  erst einmal die nähere Umgebung erkundet. Mir fällt und fiel schon auf das ich in einem sehr sauberen Land unterwegs bin. Vieles ist alt und oft auch baufällig, aber sauber.

 




Auf dem riesigen Basargelände um meinem Hostel herum bekommt man alles. Vom Gemüse über Obst, Parfüm, Kleidung oder Haushaltsbedarf. Auch nur einen Steinwurf entfernt befinden sich die Markthallen. Mir bereits bekannt aus der Ukraine. Hier allerdings mit Kühltheken.
 







 
Die Stadt gefällt mir, auch wenn statt größerer Plätze, sich überall mehrere kleine befinden. Es ist Markt in der Stadt (im Rahmen der Festivitäten zur Midsommernacht). Lebensmittel, Honig, Kleidung und natürlich Souvenirs können gekauft werden.
 

 
Am Dom ist eine Bühne aufgebaut, auf und vor der Bühne tanzen recht rege alte Leute. Die Stimmung auf dem Markt gefällt mir.
 

Ich finde in einer kleinen Gasse auf meinem Spaziergang Ein Kartengeschäft. Eine Karte mit einem geringeren Masstab ist fällig! Auf dem Rückweg ins Hostel kaufe ich mir noch eine Salami. Während mich der Käse bisher nicht begeistert hat, ziehe ich meinen Hut vor den hiesigen Wurstwaren.
Auch wenn ich genug Geld mitgenommen habe, irritiert es mich das meine Karte an den Geldautomaten nicht funktioniert. Komisch.

Wie die Midsommernacht in Riga gefeiert wurde folgt in Teil 4 ;-)....
 

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Author Kommentar
Dr_FlexX Dr_FlexX (18)
25.07.2010 um 14:40:52
matze wenn du in solchen regionen salami kaufst würde ich aufpassen das es keine "ungarische-art" ist...
(zu gut deutsch: esel-salami) ;) Warning: in_array() expects parameter 2 to be array, null given in /srv/www/dabei_v1/dev-1-2011/cache/tpl_compiled/dabei/%%14/147/14779D80%%article.tpl.php on line 121
 
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