23.6. Riga
Der Tag beginnt erneut nach einem längeren Ausschlafen mit einem guten Frühstück. Es gibt sogar Cornflakes. Diese zu kaufen waren keine Schwierigkeit für mich. Die Gefahr sich aber statt Milch sonstwas über die Cornflakes zu kippen, recht groß. Wie schön das ich dank einer Milchtüten sammelwütigen Kollegin gelernt habe, das Milch in russischer Sprache "Monoko" (o.ä.) heisst. Am Nachmittag bin ich in die Stadt gewandert ohne bestimtes Ziel. Ich stelle fest, das die Vorbereitungen für die Midsommernacht in vollem Gang sind.
Eine riesige Straße entlang des Flusses "Daugava" ist bereits gesperrt. Links und rechts entdecke ich weiße Pavillonzelte. Auch erspähe ich drei große Bühnen. Insgesamt macht es jetzt schon optisch einen guten Eindruck, ganz anders als die Optik unserer Sauf & Fressfeste...ähhh... Stadt und Hafenfeste.
Ab 20 Uhr soll es hier los gehen. nun denn. Ich nehme mir vor erst das Fussballspiel Deutschland gegen Ghana auf der riesigen Leinwand in der Stadt anzuschauen. Eine einstündige Schiffahrt auf dem Fluss gönne ich mir auch noch. Nicht spektakulär, aber doch reizvoll Riga mal mit etwas Abstand vom Wasser her betrachten zu können.
Um 18 Uhr habe ich dann in meinem Zimmer gekocht (Auweia, wenn das rausgekommen wäre...).Putensteak vom Markt geschnetzelt mit Kartoffelwürfeln sowie Zwiebeln und Knoblauch und eine Soße aus Schmelzkäse und Milch. Ich bin stolz auf mich, denn es schmeckt. Der Feuermelder an der Decke hat mich dank offener Fenster auch nicht verpetzt.

Ich ziehe rechtzeitig vor dem Fussballspiel los um wieder in die Stadt zu gelangen. Natürlich bin ich nicht alleine als Deutscher vor der großen Leinwand um das Spiel zu sehen. Vom "geistigen Verbaleinzeller" bis hin zu angenehmen Gesprächspartnern ist alles vertreten. Nach dem Spiel ziehe ich zur gut gefüllten Festmeile. Überall riecht es nach Schaschlik.

Es giebt auch andere Leckereien zu kaufen, ebenso Bier und Kaffee. Die turmartigen Holzstapel brennen mittlerweile. Das Wetter ist gut, die Himmelskulisse spielt mit.



Ich fühle mich hier wohl, erlebe ein ähnliches Feeling wie in Tschechien.
Auf den Bühnen wird für unterschiedlichste Zielgruppen etwas geboten. Ich schaue mir alles eine Weile an, eh ich mit einem Bier in der Hand den Heimweg antrete. Auf dem wie ausgestorben wirkenden Markt experiementiere ich noch etwas mit meinen Kameraeinstellungen und fotografiere die Markthallen bei Nacht. Um 2 Uhr bin ich dann schon am schlafen.
Auf den Bühnen wird für unterschiedlichste Zielgruppen etwas geboten. Ich schaue mir alles eine Weile an, eh ich mit einem Bier in der Hand den Heimweg antrete. Auf dem wie ausgestorben wirkenden Markt experiementiere ich noch etwas mit meinen Kameraeinstellungen und fotografiere die Markthallen bei Nacht. Um 2 Uhr bin ich dann schon am schlafen.









