Der Hamburger Piotr Trochowski sorgte am gestrigen Abend in der 72. Spielminute mit einem Traumtor für den entscheidenden Treffer. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt mehr als überfällig, die Waliser stellten sich mit zehn Mann in den eigenen Strafraum und beschränkten sich ausschließlich auf die Verteidigung und die Zerstörung des deutschen Spiels.
Piotr Trochowski war der Mann des Abends. Seit Jol der neue Trainer beim HSV ist, spielt Trochowski in bestechender Form.
Seit der Ära Klinsmann ist es vor allen Dingen die Selbstkritik, die unsere Fußballnation auszeichnet und seither zu einer gewissen Beständigkeit in der Erfolgsstruktur führt. Wir gewinnen, spielen recht attraktiven Kombinations-Fußball und dennoch verlauten die Stimmen nach dem Spiel immer wieder in folgendem Wortlaut:
"Es war ein hartes Stück Arbeit für uns", meinte Kapitän Michael Ballack nach dem Spiel. "Die Waliser haben uns gerade in der ersten Halbzeit das Leben schwer gemacht. Da haben wir zwar gut kombiniert, aber nichts Zwingendes herausgespielt." Die Tatsache, dass die Verletztenliste am gestrigen abend wiedermal endlos lang war, die Deutsche Elf seit Monaten rotiert und Leistungsträger stets ersetzt werden müssen, wurde wie immer gekonnt verschwiegen. Der Erfolg bleibt trotzdem nicht aus.
Piotr Trochowski entschuldigte sich in einem Interview fast für seinen Treffer und gab bei aller Bescheidenheit von sich: "Es kann schon mal passieren, dass man den Ball so trifft. Sooft wie ich in den letzten Wochen aufs Tor geschossen habe, musste das Ding ja irgendwann reingehen."
Letztlich war nur der Trainer, welcher eine Lobeshymne für seine Mannschaft von sich gab und feststellte, dass sechs Punkte aus zwei Spieltagen eigentlich gar nicht so schlecht sind. Die Arroganz, welche uns nach dem Europameistertitel 1996 öfter selbst ein Bein stellte, scheint abhanden gekommen zu sein. Dennoch haben die Gegner soviel Respekt vor uns, dass ihnen kein anderes Mittel einfällt, als zu verteidigen.
Hoffen wir, dass wir im Test gegen England am 19. November eine ähnliche Verbissenheit und Bescheidenheit erleben!
Gruppe 4 der WM-Quali 2010:
Piotr Trochowski war der Mann des Abends. Seit Jol der neue Trainer beim HSV ist, spielt Trochowski in bestechender Form.
Seit der Ära Klinsmann ist es vor allen Dingen die Selbstkritik, die unsere Fußballnation auszeichnet und seither zu einer gewissen Beständigkeit in der Erfolgsstruktur führt. Wir gewinnen, spielen recht attraktiven Kombinations-Fußball und dennoch verlauten die Stimmen nach dem Spiel immer wieder in folgendem Wortlaut:
"Es war ein hartes Stück Arbeit für uns", meinte Kapitän Michael Ballack nach dem Spiel. "Die Waliser haben uns gerade in der ersten Halbzeit das Leben schwer gemacht. Da haben wir zwar gut kombiniert, aber nichts Zwingendes herausgespielt." Die Tatsache, dass die Verletztenliste am gestrigen abend wiedermal endlos lang war, die Deutsche Elf seit Monaten rotiert und Leistungsträger stets ersetzt werden müssen, wurde wie immer gekonnt verschwiegen. Der Erfolg bleibt trotzdem nicht aus.
Piotr Trochowski entschuldigte sich in einem Interview fast für seinen Treffer und gab bei aller Bescheidenheit von sich: "Es kann schon mal passieren, dass man den Ball so trifft. Sooft wie ich in den letzten Wochen aufs Tor geschossen habe, musste das Ding ja irgendwann reingehen."
Letztlich war nur der Trainer, welcher eine Lobeshymne für seine Mannschaft von sich gab und feststellte, dass sechs Punkte aus zwei Spieltagen eigentlich gar nicht so schlecht sind. Die Arroganz, welche uns nach dem Europameistertitel 1996 öfter selbst ein Bein stellte, scheint abhanden gekommen zu sein. Dennoch haben die Gegner soviel Respekt vor uns, dass ihnen kein anderes Mittel einfällt, als zu verteidigen.
Hoffen wir, dass wir im Test gegen England am 19. November eine ähnliche Verbissenheit und Bescheidenheit erleben!
Gruppe 4 der WM-Quali 2010:
| 1 | Deutschland | 4 | 3 | 1 | 0 | 12:4 | +8 | 10 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2 | Russland | 3 | 2 | 0 | 1 | 6:3 | +3 | 6 |
| 3 | Wales | 4 | 2 | 0 | 2 | 4:3 | +1 | 6 |
| 4 | Finnland | 3 | 1 | 1 | 1 | 4:6 | -2 | 4 |
| 5 | Aserbaidschan | 3 | 0 | 1 | 2 | 0:2 | -2 | 1 |
| 6 | Liechtenstein | 3 | 0 | 1 | 2 | 0:8 | -8 | 1 |







